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Washington: Rückgang der Kriminalität
um 23% durch eine Gruppe Yogischer Flieger
In der Hauptstadt der USA wurde ein Maharishi-Effekt
erzeugt und untersucht. Vorhersagen zu seiner Auswirkung wurden
Regierungsmitgliedern und der Presse im voraus angekündigt.
Das Protokoll zur Projektdurchführung, das von einem unabhängigen
Kontrollgremium genehmigt wurde, setzte den Zeitraum für das
Versuchsprojekt vom 7. Juni bis 30. Juli 1993 fest. Zur Auswertung
der Studie wurde die Zeitreihenanalyse eingesetzt.
Ergebnisse:
Die Kriminalität ging auf 23% unter den für diesen
Zeitraum (ohne kohärenzschaffende Gruppe) vorausberechneten
Wert zurück, als die Gruppe Yogischer Flieger ihre maximale
Größe erreichte (p < 2 x 10 hoch -9 bezogen auf die
Wochenstatistik). (Temperatur, Wochenendeffekt oder frühere
Trends in der Statistik schieden als Ursache der Veränderungen
aus.)
Die Einschätzung des US-Präsidenten durch die Bevölkerung
schlug, wie vorhergesagt, von einer negativen zu einer positiven
Bewertung um (p<0.00002).
Auswirkungen
der gemeinsamen Ausübung des Programms der Transzentalen Meditation
zur Verhütung von Gewaltkriminalität in Washington, D.C.
Ergebnisse des nationalen
Demonstrationsprojektes, Juni - Juli 1993
Referenz: Hagelin, J.S., Rainforth, M.V.,
Orme-Johnson, D.W., Cavanaugh, K. L., Alexander, C.N., Shatkin,
S.F., Davies, J.L, Hughes, A.O, and Ross, E. 1999. Effects of group
practice of the Transcendental Meditation program on preventing
violent crime in Washington D.C.: Results of the National Demonstration
Project, June-July, 1993. Social Indicators Research, 47(2): 153-201.
Zusammenfassung.
Diese Studie stellt die Ergebnisse eines Experimentes
mit Voraussage des Resultats dar, zu dem sich eine Gruppe von etwa
4000 Ausübenden der Transzendentalen Meditation und des TM-Sidhi-Programms
nach Maharishi Mahesh Yogi in der Zeit vom 7. Juni bis 30. Juli
1993 in Washington, D.C. versammelte.
Dem Experiment lag die Hypothese zugrunde, dass während des
Projektes das Ausmaß von Gewaltkriminalität als Ergebnis
des Gruppeneffektes von wachsender Kohärenz und reduziertem
Stress im kollektiven Bewußtsein des Bezirks Columbia wesentlich
zurückgehen würde.
Ein Gremium von 27 Projektbeobachtern, das sich aus unabhängigen
Wissenschaftlern und führenden Persönlichkeiten des Bezirks
zusammensetzte, genehmigte das Protokoll zur Durchführung und
überwachte den Ablauf des Versuches. Die wöchentlichen
Verbrechenszahlen wurden den Statistiken des District of Columbia
Metropolitan Police Department (DCMPD) entnommen, die auch in den
Uniform Crime Report des FBI einfließen.
Die statistische Analyse berücksichtigte die Auswirkungen von
Wetterveränderungen, Tageslicht, früheren Kriminalitätstendenzen
und jährliche Schwankungsmuster im Bezirk von Columbia ebenso
wie Tendenzen in den benachbarten Städten. Frühere Untersuchungen
ergaben eine Beziehung zwischen der Zahl der Tötungsdelikte,
Vergewaltigungen und schweren Körperverletzungen (nachfolgend
als Gewaltstraftaten bezeichnet) und den durchschnittlichen Wochentemperaturen.
Fälle von Raub folgten annähernd einem sich jährlich
wiederholenden Zyklus.

Zeitreihenuntersuchungen der Daten aus dem Jahr
1993, welche die Temperaturen berücksichtigten, ergaben einen
signifikanten Rückgang der Gewaltstraftaten während der
Versuchsperiode; der Rückgang stand im Zusammenhang mit der
Gruppengröße. Der höchste Wert für die Verminderung
der Gewaltstraftaten betrug 23,3 % (r < 2 x 10-9) [24,6% wenn
man eine längere Grundreihe mit Daten aus den Jahren 1988-1993
verwendet (r < 3 x 10-5)] und fiel mit der höchsten Teilnehmerzahl
der Gruppe in der letzten Woche der Versammlung zusammen.
Für den gleichen Zeitraum in jedem der fünf vorhergehenden
Jahre ergab sich kein signifikanter Rückgang der Gewaltstraftaten.
Fälle von Raub gingen nicht signifikant zurück. Jedoch
zeigte die statistische Analyse, die die Wirkung des Untersuchungsprojektes
sowohl auf Gewaltverbrechen als auch auf Raub mit einbezog, einen
signifikanten Rückgang bei allen Arten der Gewaltkriminalität
von insgesamt 15,6% (r = 0,0008).
Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Wirkung der kohärenzschaffenden
Gruppe auf den Rückgang der Gewaltstraftaten nicht auf zusätzliches
Polizeipersonal zurückzuführen war. Die Zeitreihenanalyse
für Gewaltstraftaten ergab Resultate, die sich als sehr stabil
gegenüber alternativen Modellspezifikationen herausstellten:
die Wirkung der Gruppengröße war kumulativ und hielt
nach der Beendigung des Demonstrationsprojektes für eine gewisse
Zeit an.
Des weiteren prognostizierte eine Berechnung für
den Stabilzustand auf der Grundlage des Zeitreihenmodells, dass
eine permanente Gruppe von 4000 kohärenzschaffenden Experten
eine Langzeitwirkung im Bezirk Columbia haben würde, wodurch
sich die Gewaltstraftaten um 48% reduzierten.
Den vollständigen Originaltext dieser
Studie finden Sie unter:
http://springerlink.metapress.com/content/k2hg216724k21411/
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